Zum Messermachen bin ich durch das Feldbogenschießen gekommen. Ich hatte mir aus einem Stück
Werkzeugstahl das Messer von "Rambo I" nachgebaut. Bei meinem ersten Turnier 1987 in Friedberg spaltete ich
Lagerfeuerholz damit. Ein Bogenschütze sah dies und fragte mich, wo ich das Messer gekauft habe. Als ich ihm
zur Antwort gab, daß ich es selbst gefertigt habe, fragte er mich, ob ich ihm auch ein Messer herstellen könne.
 

So fing ich an, einige Messer zu fertigen. Damals noch mit dem Winkelschleifer mühsam aus dem Werkzeugstahl
herausgeschliffen. Mit der Zeit legte ich mir einen Maschinenpark zu, mit dem ich rationeller arbeiten konnte.

Heute fertige die Messer ausschließlich mit konventionellen, nicht computergesteuerten Maschinen an.
Ich arbeite mit einer Fräsmaschine "Deckel FP 1", einer ca. vierzig Jahre alten Bandsäge, drei verschiedenen
Bandschleifern, Bohrmaschinen und Polierscheiben. Flach- und Hohlschliff fertige ich frei Hand, d.h. ich benutze
keine Schablonen oder sonstige Auflagen um das Messer zu halten.
Poliert werden die Messer von Hand mit Schmirgelpapier bis Körnung 1200.
Die Messerklingen lasse ich durch eine Profihärterei im Vakuum härten.

 
Selbstverständlich fertige ich auch auf Kundenwunsch.
Ich habe ständig eine Auswahl an Messern, die ich auf Ausstellungen präsentiere und die dort erworben
werden können.